Wie man(n) sich Männlichkeit einverleibt

was man(n) is(s)t, ist man(n) 

Dieses Wortspiel ist nicht eindeutig, das Spiel der Zeichen lässt Raum, ist auslegebar. Jedoch eindeutig tritt die Werbebotschaft hervor. Es ist ein Identitätsangebot; Männer* lassen den Salat weg und essen was richtiges: Fleisch und Käse. Das Zubereiten muss einfach sein, ma(n) kocht nicht. Sport und Salat ist was für das andere Geschlecht. Man(n)* trinkt Bier, Frau* trinkt nicht, da um (ihren) Körper bedacht. Auf Gabel und Messer kann man(n) verzichten, man(n) hat ja Fäuste zum reinschaufeln. Die Dichotomie von Mann* und Frau* ist sehr real, doch sehr konstruiert.  Sie dient als Verkaufsstrategie, ist sehr befremdlich und doch anschlussfähig.

 

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