Ikonen als Ikone für das *Gewisse und Gewissenlose

Für den Metaphern-überfluteten Rezipienten stehen die Zeichen auf Sturm, ein Sturm von Symbolen, Ikonen, Indexen, der jede eindeutige Bedeutung zerstört. Zurück bleiben unzählbare Erzählungen über den Lauf der Welt, über Unmoral und über Geld. Wohl dem Sendungsbewussten, der in seinen Geschichten aufgeht, der über Selbstzweifeln und reflektierendem Bewusstsein steht und mit breiter Brust und noch breiteren Schultern durchs Leben geht.

 

One Comment

  1. Jan

    Zum Titel

    Gedanken zum Nomen *Gewisse:

    Während das Ungewisse einen Ort darstellt an dem man sich befinden kann, erscheint das Gewisse in der Deutschen Sprache scheinbar nicht als Wort, Ort oder Zustand. Es erscheint also erst sobald es Abwesend ist oder verlassen wird. Oder es ist immer Abwesend und wenn die Ungewissheit aufgrund von Ereignissen zu offensichtlich und furchteinflössend wird, kann sie benennt werden. Da es das *Gewisse aber nie gibt, existiert es auch nicht als Wort.

    PS: Auch als adjektiv zeigt das Wort immer die Suche und Abwesenheiten nach und von etwas an: Das gewisse Etwas, gewisse Dinge sind geschehen etc.

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