widdewidde wie sie mir gefällt

“2 x 3 macht 4 –
widdewiddewitt und 3 macht 9e !
Ich mach’ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …”

– Pipi Langstrumpf

Die Zeichnung bietet einen persönlichen Blick auf die Welt und darin werden auch immer eigene Wünsche in das Bild projiziert. So wie die Wünsche und Deutungsmuster von Pipi und Fräulein Prüsselius unterschiedlich sind.

Zweck und Funktion

Bilder früherer Synagogen in Polen und der Ukraine. Die Spuren eines ausgelösten Volkes. Was geschieht mit den Stätten einer nicht mehr vorhanden Kultur? Es werden Wohnhäuser, Turnhallen oder Strassen daraus. So steht der Welt ihr Trauma ins Gesicht geschrieben. Die Erinnerungen werden überschrieben, durch die Zeit verwaschen, doch das Geschehene bleibt sichtbar.

Synagoge Busk, Ukraine

Synagoge Horodenka, Ukraine

Synagoge Bratslav, Ukraine

Bilder von:

“Present, Absent – Jewish Heritage in Eastern Europe” Photo Exhibition Opened in Berlin

 

 

 

Städtisch

Das Städtische ist eine Toleranzleistung, die es in wirklichen Städten am seltensten gibt, die aber mit der Stadtgründung zusammenhängt und immer wieder vorscheint. […] Die Sehnsucht nach Stadt tragen wir ins uns, als Idee.

-Alexander Kluge

Freundsche Vervisualisierungen

Arbeitsintegration ist ein Feld das von zahlreichen Wiedersprüchen geprägt ist. Diese Widersprüche treten immer wieder unverhofft an die Oberfläche.

Die Zitrone soll vor allem länger und geschickter ausgepresst werden.

Dies ist ein Referee (Schiri) und kein Coach, der hier mit Shaquille O’Neal spricht.

Und die faulen Äpfel?

Durch Beratung kommt es endlich zur göttlichen Erleuchtung?

Ähnliches Foto

Wie man(n) sich Männlichkeit einverleibt

was man(n) is(s)t, ist man(n) 

Dieses Wortspiel ist nicht eindeutig, das Spiel der Zeichen lässt Raum, ist auslegebar. Jedoch eindeutig tritt die Werbebotschaft hervor. Es ist ein Identitätsangebot; Männer* lassen den Salat weg und essen was richtiges: Fleisch und Käse. Das Zubereiten muss einfach sein, ma(n) kocht nicht. Sport und Salat ist was für das andere Geschlecht. Man(n)* trinkt Bier, Frau* trinkt nicht, da um (ihren) Körper bedacht. Auf Gabel und Messer kann man(n) verzichten, man(n) hat ja Fäuste zum reinschaufeln. Die Dichotomie von Mann* und Frau* ist sehr real, doch sehr konstruiert.  Sie dient als Verkaufsstrategie, ist sehr befremdlich und doch anschlussfähig.