Nein, ich will nicht.

Ja, Ich will. Post.ch

Von: Jan Amstutz
Gesendet: Montag, 20. November 2017 12:49
An: ‘kundendienst@post.ch’ <kundendienst@post.ch>
Betreff: Werbung

 

Guten Tag

Ich habe heute Ihren «ja, ich will» Brief erhalten. Nein, ich will nicht.

Ich möchte keine Werbung für Werbung erhalten obwohl ich einen keine Werbung Kleber auf meinem Briefkasten habe.

Was kann ich machen damit ich keine Werbung, auch keine Metawerbung, mehr erhalte?

Freundliche Grüsse

Jan Amstutz

Die Jagd

Die Jagt als Ausdruck der Opposition. Das zurückholen von Land UND Volk. Als ob jemand diese Dinge gestohlen hätte und der utopische Urzustand wieder gut gemacht werden könnte, indem die Betrüger (oder wer auch immer) gejagt und zur Strecke gebracht werden. Eine gute Sache kann so viel sein, solange es ein Böses gibt (oder was auch immer).

Und weil es eine interessante Grafik enthält:

Wählerwanderungen Bundestagswahlen Deutschland 2017

Ikonen als Ikone für das *Gewisse und Gewissenlose

Für den Metaphern-überfluteten Rezipienten stehen die Zeichen auf Sturm, ein Sturm von Symbolen, Ikonen, Indexen, der jede eindeutige Bedeutung zerstört. Zurück bleiben unzählbare Erzählungen über den Lauf der Welt, über Unmoral und über Geld. Wohl dem Sendungsbewussten, der in seinen Geschichten aufgeht, der über Selbstzweifeln und reflektierendem Bewusstsein steht und mit breiter Brust und noch breiteren Schultern durchs Leben geht.

 

widdewidde wie sie mir gefällt

“2 x 3 macht 4 –
widdewiddewitt und 3 macht 9e !
Ich mach’ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …”

– Pipi Langstrumpf

Die Zeichnung bietet einen persönlichen Blick auf die Welt und darin werden auch immer eigene Wünsche in das Bild projiziert. So wie die Wünsche und Deutungsmuster von Pipi und Fräulein Prüsselius unterschiedlich sind.

Die 4 Level

Gastbeitrag von Simon C. Und Kollegen.

Level 1: Bibel – Das Wort Gottes

Die Bibel ist unfehlbar. Sie ist 1:1 das Wort Gottes, von Ihm diktiert, von Menschen niedergeschrieben. Die Aussagen sind „Interpretations invariant“, sie haben universellen Gültigkeitscharakter. So wie die Worte stehen, sind sie direkt an den Leser gerichtet.

Level 2: Bibel – Das zu interpretierende Wort Gottes

Die Bibel ist unfehlbar. Sie ist 1:1 das Wort Gottes, von Ihm diktiert, von Menschen niedergeschrieben. Die Eigentliche Aussage bedarf aber immer einer Interpretation. Die Bibel ist ein Bild des Wort Gottes entsprechend der jeweiligen Umständen und Zeit. Um an die Nachricht für die persönlichen Umstände zu gelangen, muss man die Umstände zum Zeitpunkt der Niederschrift kennen, die Kernnachricht dementsprechend deuten und auf die die heutige Zeit anwenden: So wie die Worte stehen, sind sie nur an die Leser von damals gerichtet.

Level 3: Bibel – Das Zeugnis von Gottes Werk

Die Bibel ist fehlbar. Sie ist nicht das Wort Gottes. Sie wurde von Gottesfürchtigen Menschen verfasst. Nach besten Menschenkenntnisse wurde aufgeschrieben, wie ein Leben nach Gottes Augen zu führen ist und wie damals Gott gewirkt hat. Menschen lernen aber auch dazu, daher sind Aussagen teils auch durch Bessere zu ersetzten. Gott spricht aber durchaus durch die Bibel.

Level 4: Bibel – Ein wichtiges altes Buch

Die Bibel ist fehlbar. Es ist der Versuch von Menschen, göttliches zu schaffen. Es gibt auch andere solche Bücher. In ihrem Umfang ist aber doch ein wichtiges Zeugnis vergangener Kultur.

 

 

Typischen Aussagen

Aussage Level
1 2 3 4
Ist dies biblisch? x x
Diese Bibelstelle belegt, … x
Da gibt es eine Parallelstelle, … x x
Der Urtext sagt, … x x x x
Wenn wir die beiden Abschnitte vergleichen, sehen wir eine Entwicklung x x
Da sehen wir den Einfluss einer anderen Kultur x x
Damals hatte dieses Wort auch folgende Bedeutung x
In dieser Geschichte sehen wir Gottes Handeln x x x
Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott x x

Beobachtet

Sag mir bitte, liebe Welt,

wer dir deinen Glauben nahm

oder warum ist dein Blick

– stets so aufmerksam?

Maskierte Markierungen

Die Hälfte der Menschen muss eine Maske tragen.

Muss das Gesicht verhüllen, unsichtbar bleiben,

soll sich diese Markierungen einverleiben.

 

Sie tragen Tücher, manchmal fast Säcke,

Punkte auf der Stirn, Ringe um den Hals,

Sie schmieren sich Farbe ins Gesicht,

verstecken ihre Wangen hinter Puder.

 

Manchmal werden sie dazu gedrängt,

oft sind sie frei sich selbst dazu zu zwingen,

die anderen Menschen dazu zu bringen,

zu erkennen wo es erlaubt ist einzudringen.